Catit Official Brand Site

In diesem Artikel

Was ist Trennungsangst bei Katzen?

Trennungsangst – auch als trennungsbedingtes Verhalten bekannt – entsteht, wenn eine Katze gestresst ist, weil ihre Bezugsperson nicht in der Nähe ist. Dieser Stress kann sich in Veränderungen im Verhalten äußern und sogar körperliche Symptome verursachen.

Woran erkenne ich, ob meine Katze Trennungsangst hat?

Wenn du vermutest, dass deine Katze unter Trennungsangst leidet, achte auf kleine Hinweise, die vor allem dann auftreten, wenn du das Haus verlässt oder bereits weg bist. Hier sind einige Anzeichen, die dir auffallen könnten:

  • Sehr lautes oder häufiges Miauen, Jammern oder Heulen
  • Urinieren oder Markieren außerhalb der Katzentoilette
  • Zerstörerisches Kratzen oder Kauen
  • Verstecken
  • Veränderungen im Appetit
  • Übermäßiges Putzen oder Fellverlust
  • Erbrechen
  • Ständiges Hinterherlaufen, kurz bevor du gehst

Dass deine Katze eine dieser Verhaltensweisen zeigt, bedeutet nicht automatisch, dass sie Trennungsangst hat. Wenn du jedoch ein wiederkehrendes Muster erkennst – insbesondere rund um deine Abwesenheit oder Rückkehr – kann das ein wichtiger Hinweis sein.

Warum entwickeln manche Katzen Trennungsangst?

Jede Katze ist individuell, doch bestimmte Faktoren können das Risiko für deinen Vierbeiner erhöhen:

  •  Starke Bindung an eine einzelne Person
  • Große, plötzliche Veränderungen im Tagesablauf
  • Umzug in ein neues Zuhause
  • Veränderungen in ihrer Umgebung
  • Zu frühes Absetzen, traumatische Erfahrungen oder häufige Besitzerwechsel
  • Reine Wohnungshaltung mit wenig Beschäftigungsmöglichkeiten

Wenn du die Ursache für den Stress deiner Katze verstehst, kannst du gezielt die passende Lösung finden.

Wie kann ich einer Katze mit Trennungsangst helfen?

Zuerst gesundheitliche Ursachen ausschließen

Beginne mit einem kurzen Besuch beim Tierarzt. Schmerzen, Krankheiten oder Probleme mit den Harnwegen können ähnliche Symptome wie Angst verursachen, daher ist es wichtig, medizinische Ursachen auszuschließen. Wenn deine Katze sehr gestresst ist, kann dein Tierarzt Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente empfehlen, um deinem Vierbeiner zu helfen, sich weniger gestresst zu fühlen. In den meisten Zoofachgeschäften findest du außerdem Pheromon-Diffusoren und -Sprays, die deine Katze zusätzlich dabei unterstützen können, zur Ruhe zu kommen.

Eine einfache Routine schaffen und beibehalten

Feste Fütterungszeiten, regelmäßige Spielphasen und ruhige Momente geben deiner Katze Sicherheit und machen dein Kommen und Gehen deutlich weniger stressig. Versuche, einen möglichst gleichbleibenden Tagesablauf einzuhalten, um Stress zu reduzieren.

Für mehr Abwechslung und mentale Auslastung sorgen

Deine Katze fühlt sich deutlich weniger allein, wenn sie während deiner Abwesenheit viele tolle, abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten hat. Du kannst zum Beispiel Folgendes in euren Alltag integrieren:

  • Interaktive Spielzeuge oder Intelligenzspielzeug
  • Einen erhöhten Fensterplatz, der wie ein „Katzenfernseher“ funktioniert
  • Radio und/oder Fernseher eingeschaltet lassen
  • Kratzbäume und Kratzmöbel
  • Kurze, tägliche Spieleinheiten, bevor du das Haus verlässt

Deine Katze schrittweise ans Alleinsein gewöhnen

Wenn möglich, beginne mit sehr kurzen Abwesenheiten und verlängere diese nach und nach. Versuche, deiner Katze beim Gehen nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, und begrüße sie bei deiner Rückkehr nicht zu überschwänglich. So lernt sie, dass dein Kommen und Gehen ganz normal ist.

Geschenk-Symbol